Stattdessen schlug der Neuseeländer eindrucksvoll zurück. 1 – 2 – 1. Die Bilanz von Laurence Pithie bei der diesjährigen Tour of Slovenia liest sich beeindruckend. Auf der dritten Etappe feierte der 23-Jährige bereits seinen zweiten Tagessieg und krönte damit erneut eine herausragende Teamleistung von Red Bull – BORA – hansgrohe.
Von Beginn an übernahm das Team die Kontrolle über das Rennen. Wie schon an den Vortagen nutzte die Mannschaft das Profil der Etappe perfekt aus und erhöhte am zweiten Anstieg konsequent das Tempo. Die Folge: Das Feld wurde deutlich ausgedünnt, zahlreiche Sprint-Spezialisten mussten abreißen lassen.
Doch Red Bull – BORA – hansgrohe war noch nicht fertig. Auch in der Schlussphase bestimmte das Team das Geschehen und sorgte auf dem letzten Kilometer für den entscheidenden taktischen Schachzug. Mattia Cattaneo setzte zu einer Solo-Attacke an und zwang die Konkurrenz zum Handeln. Während die anderen Teams die Verfolgung aufnehmen mussten, konnte sich Laurence Pithie das ideale Hinterrad aussuchen.
Es war ein perfekter Tag für uns, um den Sieg zu holen.
Als der Moment gekommen war, zündete der Neuseeländer seinen Sprint. Perfekt positioniert, schoss er aus dem Windschatten nach vorne. Der verdiente Lohn: Etappensieg Nummer zwei und die erfolgreiche Verteidigung des Führungstrikots.
Laurence Pithie nach dem Etappensieg: „Ich wusste, dass es für mich am Anstieg eng werden würde, wenn die Klassementfahrer dort voll durchziehen. Aber die Jungs haben an mich geglaubt. Sie haben das Rennen kontrolliert und ein hohes Tempo angeschlagen – schnell genug, um die reinen Sprinter abzuhängen, aber so, dass ich in der Gruppe bleiben konnte. Es war ein perfekter Tag für uns, um den Sieg zu holen.“
Ein weiterer Tag in Grün – und ein weiterer Beweis für die beeindruckende Form von Laurence Pithie und die Zusammenarbeit des gesamten Teams. Mit Blick auf morgen sagte er:
„Es war großartig, die Unterstützung der Klassementfahrer und des gesamten Teams zu spüren. Heute konnte ich den Anstieg gemeinsam mit ihnen überstehen, morgen werde ich versuchen, ihnen etwas zurückzugeben. Ich werde alles geben, um sie so lange wie möglich zu unterstützen. Und vielleicht kann ich das Führungstrikot sogar an einen meiner Teamkollegen weiterreichen.“