Im finalen Zweiersprint setzte er sich gegen Giulio Ciccone durch und feierte damit seinen elften Saisonsieg.
Wie schon vor der Tour de France machte Remco Evenepoel dabei gute Erfahrungen mit einer längeren Rennpause. Sein letzter Wettkampf bis dato war die Clásica San Sebastian gewesen, die er ebenfalls siegreich beenden konnte.
Remco Evenepoel gewinnt in Québec für Red Bull – BORA – hansgrohe
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206 Kilometer auf einem 20 Mal zu fahrenden Rundkurs standen in Québec auf dem Programm, richtig Fahrt nahm das Rennen dabei im letzten Drittel auf, als sich nach mehreren Attacken immer wieder neue Gruppen bildeten. 27 Kilometer vor dem Ende fuhr Remco gemeinsam mit Ciccone und dem späteren Dritten Anthon Charmig sowie Alessandro Pinarello zum Führenden Alberto Bettiol nach vorne.
Remco siegt auf allen Kontinenten
Eine Verfolgergruppe konnte den Rückstand, der lange bei rund 20 Sekunden lag, nie schließen. Gemeinsam mit Ciccone und Charmig ging Remco dann in den Schlussanstieg. Während der Däne gleich zu Beginn passen musste, blieb Ciccone am Hinterrad. Im finalen Sprint zog er dann aber den Kürzeren.
Für Remco war der Sieg in Quebec der erste in Nordamerika. Damit komplettierte er seine Erfolgsliste auf der Weltkarte, nachdem er zuvor bereits Siege in Europa, Australien, Asien, Afrika und Südamerika feiern konnte.
WM-Generalprobe am Sonntag
Am Sonntag steht beim Schwesterrennen in Montreal die Generalprobe für das Straßenrennen der Weltmeisterschaften auf dem Plan, das genau zwei Wochen später ausgefahren wird. Am Sonntag dazwischen wartet das WM-Einzelzeitfahren.
In den nächsten zwei Wochen warte viele große Aufgaben.
Remco Evenepoel: "Im ersten Teil des Rennens hatte ich nicht wirklich ein gutes Gefühl. Aber zum Glück habe ich am Ende wieder die richtige Kraft in den Beinen gefunden, sodass ich im Sprint gewinnen konnte. Ich bin also sehr glücklich. Eine Runde, nachdem wir uns abgesetzt haben, hatten wir einen schönen Vorsprung. An der letzten Steigung fehlte mir die nötige Explosivität, um die beiden anderen wirklich abzuhängen, aber ich bin weitergefahren und hatte Vertrauen in meinen Sprint – und es war die richtige Entscheidung, in den Sprint zu gehen.Nach einer längeren Pause ist es immer nicht ganz einfach, wieder in den Rhythmus zu kommen, besonders wenn es dann gleich ein so schweres Rennen ist. Sonntag kommt jetzt der nächste Schritt. In den nächsten zwei Wochen warten viele große Aufgaben."