Das Team zeigte beim Einzelzeitfahren der 18. Etappe eine starke Mannschaftsleistung: Callum Thornley wurde in Jerez de la Frontera Zweiter, Primož Roglič Vierter und Finn Fisher-Black Sechster.
Auf der 32 Kilometer langen Strecke gegen die Uhr von El Puerto de Santa María setzte Thornley früh die Bestzeit. Nach 35:25 Minuten stoppte für ihn die Uhr, und mehr als eine Stunde lang führte er die Ergebnisliste an, bevor Stefan Küng seine Zeit schließlich um nur drei Sekunden unterbot. Für Thornley ist es das bislang beste Ergebnis bei einer Grand Tour, nachdem er bereits beim Auftaktzeitfahren in Monaco Vierter geworden war.
Auch Primož zeigte eine starke Leistung und belegte mit 19 Sekunden Rückstand auf Küng den vierten Platz. Der neuseeländische Zeitfahrmeister Finn Fisher-Black komplettierte mit Rang sechs einen starken Tag für das Team und lag nur 21 Sekunden hinter der Siegerzeit. Damit landeten gleich drei Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe in den Top 6 der Etappe.
Auch in der Gesamtwertung sorgte das Zeitfahren für eine wichtige Veränderung. Primož nahm dem Gesamtführenden Enric Mas 33 Sekunden ab und rückte vom dritten auf den zweiten Gesamtrang vor. Er liegt nun 1:37 Minuten hinter dem Roten Trikot, während Felix Gall mit 3:01 Minuten Rückstand auf Rang drei zurückfiel.
Mit zwei entscheidenden Bergetappen vor dem Ende bleibt der Kampf um die Gesamtwertung offen. Die 19. Etappe führt über 210,8 Kilometer von Vélez-Málaga zur Bergankunft auf Peñas Blancas in Estepona.
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