Maj Bohak
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U19

Maj Bohak fährt beim 50. Grand Prix Rüebliland aufs Podium

Beim traditionsreichen Schweizer Junioren-Etappenrennen setzt grenke – Auto Eder am Schlusstag alles auf eine Karte. Am Ende stand für Maj Bohak Rang drei auf der Etappe und in der Gesamtwertung.
Von: RBH
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Der Aargau nennt sich selbst Rüeblikanton und der Radsport hat daraus ein Rennen gemacht: den Grand Prix Rüebliland. Was nach Folklore klingt, ist im Juniorenkalender längst eine feste Größe. Denn wer hier vorne mitfährt, hat ein Rennen bestanden, das seit einem halben Jahrhundert Nachwuchsfahrer aus ganz Europa in die Schweizer Provinz lockt. Die diesjährige Auflage umfasste vier Etappen: Nach dem Mannschaftszeitfahren über 2,8 Kilometer in Brugg folgten drei Rundstrecken-Etappen in Steinmaur (93,6 Kilometer), Affoltern am Albis (101,9 Kilometer) und Wohlen (109,9 Kilometer).
Ein erstes Ausrufezeichen setzte grenke – Auto Eder schon am ersten Tag. Im Mannschaftszeitfahren landete man auf Rang drei. Dabei fehlten Maj Bohak (Slowenien), Sander Willems (Belgien), Georgs Tjumins (Lettland) und Mads Furenes (Norwegen) gerade einmal zwei Sekunden auf den Sieg. Auf den folgenden Etappen war es zunächst Sander Willems, der die Mannschaft nach vorne brachte. Mit Rang sieben in Steinmaur und Rang drei in Affoltern holte er zwei weitere Top-Platzierungen für das Nachwuchsteam von Red Bull – BORA – hansgrohe.
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Am Start habe ich mir gesagt: alles oder nichts.
„Am Start habe ich mir gesagt: alles oder nichts“, sagte Bohak nach dem Rennen. „Ich lag in der Gesamtwertung weit zurück – also haben wir versucht, das Podium mit einer aggressiven Renntaktik anzugreifen. Am Ende hatte ich sogar eine Chance auf den Tagessieg, aber zu fünft in den Sprint zu gehen, ist schwierig, wenn zwei davon aus demselben Team stammen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, taktisch geht es aber noch besser.“
Die Gesamtwertung gewann Diego Lopez (Spanien, Soudal Quick-Step U19) in 7:16:59 Stunden vor seinem Teamkollegen Victor Devos (Frankreich, +1 Sekunde) und Bohak (+13 Sekunden). Sander Willems beendete das Rennen auf Rang zehn (+45 Sekunden).
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Aus einem guten Etappenergebnis wurde am Ende auch ein gutes Gesamtergebnis.
Roxane Knetemann, Sportliche Leiterin
„Aus einem guten Etappenergebnis wurde am Ende auch ein gutes Gesamtergebnis“, erklärte die Sportliche Leiterin Roxane Knetemann. „Maj hat die entscheidende Gruppe nicht nur erwischt – er hat sie auch selbst initiiert. Er hat immer wieder attackiert, am Ende hat ihn die zahlenmäßig überlegene Mannschaft im Finale aber zurückgeholt. Dass trotzdem Platz drei auf der Etappe steht, ist eine starke Leistung.“
Am Ende trennten die ersten drei der 50. Ausgabe nach 308,2 Kilometern gerade einmal 13 Sekunden. Für die Fahrer der Junioren-Auswahl von Red Bull – BORA – hansgrohe war der Grand Prix Rüebliland das letzte Etappenrennen der Saison. Von 20. bis 27. September steht mit den Rad-Weltmeisterschaften in Montreal, Kanada, der diesjährige Saisonhöhepunkt auf dem Programm.

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