Das Saisondebüt von Remco Evenepoel und Florian Lipowitz endete nicht nur mit einem Sieg, sondern mit dem schnellsten Mannschaftszeitfahren der Geschichte.
Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 59,7 km/h setzte das Team auf Mallorca ein klares sportliches Ausrufezeichen. Remco Evenepoel, Florian Lipowitz, Mattia Cattaneo, Nico Denz, Lorenzo Finn, Gianni Moscon und Maxim Van Gils wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und belohnten das Team für eine intensive Vorbereitung.
Der Erfolg ist zugleich eine wichtige Bestätigung auf dem Weg in Richtung 4. Juli – dem Auftakt der Tour de France in Barcelona. Der im Vorfeld ausgearbeitete Pacing-Plan ging vollständig auf: Zur Zwischenzeit wollte man in Schlagdistanz bleiben, um im zweiten Abschnitt gezielt den Unterschied zu machen. Gegenwind und ein kurzer Anstieg im Finale machten dabei vor allem die Kraftreserven entscheidend – genau dort spielte das Team seine Stärken aus.
Patxi Villa, Sportdirektor von Red Bull – BORA – hansgrohe, sagte nach dem Rennen: „Ein Sieg im Mannschaftszeitfahren ist immer etwas Besonderes. Dieses Ergebnis ist das Resultat einer enormen gemeinsamen Anstrengung des gesamten Teams und aller Abteilungen, die seit dem vergangenen Jahr am TTT-Projekt gearbeitet haben. Es ist ein echter Mannschaftserfolg.“
Remco Evenepoel ergänzte: „Mannschaftszeitfahren sind immer sehr anspruchsvoll, aber wir hatten einen klaren Plan – und der ist aufgegangen. Uns war bewusst, dass der Gegenwind und der kurze Anstieg entscheidend sein würden, und genau dort konnten wir den Unterschied machen. Mit einem Sieg in die Saison zu starten, noch dazu mit neuen Teamkollegen, fühlt sich sehr gut an und ist wichtig für die Moral.“
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