192 Kilometer rund um Cesenatico, der Heimat des legendären, namensgebenden Kletterers des Memorial Pantani, standen für Giulio, Adrien Boichis, Alexander Hajek, Jai Hindley, Daniel Felipe Martinez, Florian Lipowitz und Aleksandr Vlasov auf dem Plan. Die letzten 45 davon waren komplett flach - also galt es für die vor allem bergauf starke Mannschaft von Red Bull - BORA - hansgrohe, eine frühe Entscheidung zu forcieren.
Nachdem zunächst Jai eine Spitzengruppe besetzte, die wieder zurückgeholt wurde, attackierte Giulio am vorletzten Anstieg. Neben Izagirre gingen Vorjahressieger Michael Storer und Mikkel Honoré mit. Weil in der zweiten Gruppe dahinter vor allem Teamkollegen des Führungsquartetts saßen,ging die Lücke schnell auf eine Minute auf. Die verteidigte das Quartett bis auf die Zielgerade, wobei Giulio auf dem Weg dorthin die meiste Zeit im Wind verbrachte.
Giulios Ritt tags zuvor kostete Körner
Im Finale fehlten dann ein paar Körner, um den entscheidenden Antritt von Izagirre zu kontern. Die hatte der 22-Jährige möglicherweise auch schon an den Tagen zuvor verschossen, als er vor drei Tage zuvor den Giro della Toscana gewann und einen später bei der Coppa Sabatini nach langem Solo erst 50 Meter vor dem Zielstrich von den Verfolgern gestellt und Sechster wurde.
Den belegte beim Pantani-Rennen auch Jai, der unter aus der Verfolgergruppe heraus ebenfalls Zweiter wurde.