Lorenzo Finn hat den Giro Next Gen gewonnen und das begehrte „Maglia Rosa“ mit einer souveränen Leistung im abschließenden 22,2 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Villa Sant’Angelo nach L’Aquila verteidigt. Nach einer schwierigen, von zahlreichen Bergetappen geprägten Woche ließ Finn keine Zweifel aufkommen und gewann die Schlussetappe mit 15 Sekunden Vorsprung vor dem irischen Landesmeister Adam Rafferty (Hagens Berman Jayco) und mit 32 Sekunden vor dem belgischen Landesmeister Matisse Van Kerckhove (Team Visma | Lease a Bike Development)
In der Gesamtwertung lag Finn, der am sechsten Tag mit einem beeindruckenden Etappensieg bei der Bergankunft in Monte Livata die Führung übernommen hatte, 2:10 Minuten vor Mateo Ramirez (Ecuador, UAE Team Emirates Gen Z) und 2:35 Minuten vor Henrique Bravo Ribeiro (Brasilien, Soudal Quick-Step Devo Team). Mit seinem Sieg beim Giro U23 holte Finn den Gesamtsieg zum ersten Mal seit Mattia Cattaneos Sieg vor 15 Jahren wieder nach Italien und gewann damit auch das Maglia Tricolore für den besten italienischen Fahrer.
Das Maglia Rosa mit nach Hause zu nehmen, erfüllt mich mit großem Stolz.
Lorenzo Finn: „Es war ein perfekter Tag. Ich hatte mit den Giro Next Gen schon im Winter als Ziel gesetzt und dieses Ziel haben wir nun erreicht. Heute wollte ich kein Risiko eingehen, aber gleichzeitig war es ein guter Test im Kampf gegen die Uhr. Ich freue mich aber auch über den Giro-Sieg, weil wir als Team eine außergewöhnliche Woche hatten, und zu sehen, dass auch meine Teamkollegen belohnt wurden, macht mich wirklich glücklich. Ich wusste, dass es in den ersten Tagen vor allem darauf ankam, im Sattel zu bleiben und Stürze zu vermeiden -- besonders nach meiner Verletzung bei der Tour of the Alps. Die letzten drei Etappen lagen mir aber perfekt, und ich habe gezeigt, dass ich in den Bergen super Beine hatte. Das Maglia Rosa mit nach Hause zu nehmen, erfüllt mich mit großem Stolz.“
Tatsächlich war der diesjährige Giro Next Gen auch durch eine starke Mannschaftsleistung der Rookies geprägt. Davide Donati gewann das Maglia Rossa als Punktbester – ein Trikot, das er bis nach L’Aquila behielt, selbst nach einem Sturz auf der dritten Etappe. Der 21-Jährige hatte dem Team bereits am zweiten Tag in Crotone den ersten Etappensieg des Rennens beschert. Am Ende beendete das Team den Giro Next Gen mit drei Etappensiegen, dem Maglia Rosa, dem Maglia Tricolore und dem Gewinn der Mannschaftswertung. Gustave Blanc (Frankreich), Paul Fietzke und Max Bock (beide Deutschland) sowie Gijs Schoonvelde (Niederlande) haben alle entscheidend dazu beigetragen, diese Erfolge möglich zu machen.
Das Maglia Rossa zu gewinnen, war ein persönliches Ziel, und es auf diese Art und Weise zu erreichen, war einfach großartig.
Davide Donati: „Ich bin wirklich zufrieden damit, wie die Woche gelaufen ist. Der Gewinn des Maglia Rossa war ein persönliches Ziel, und es auf diese Art zu erreichen, war einfach großartig. Drei Etappensiege, das Maglia Rosa, das Maglia Rossa und die Mannschaftswertung – es war wirklich eine perfekte Woche für die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies.“
Den Giro Next Gen mit dem Maglia Rosa, dem Maglia Rossa, dem Maglia Tricolore und der Mannschaftswertung abzuschließen, ist mehr, als wir uns hätten wünschen können.
Tim Meeusen, Entwicklungsleiter: „Den Giro Next Gen mit dem Maglia Rosa, dem Maglia Rossa, dem Maglia Tricolore und der Mannschaftswertung abzuschließen, ist mehr, als wir uns hätten wünschen können. Lorenzo und Davide waren hervorragend, aber das war die Leistung aller sechs Fahrer und des gesamten Teams. Tage wie diese sind der Grund, warum wir dieses Team aufgebaut haben.“
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