Am Schlusstag der fünftägigen Rundfahrt verpasste Emil Herzog dazu als Zweiter nur knapp den Tagessieg. Emil war den ganzen Tag Teil der Ausreißergruppe, die am Ende mit einem Minimalvorsprung vor dem Feld auch um den Sieg sprintete. Zwischenzeitlich hatte es der 21-Jährige dabei sogar als Solist versucht. Auf dem Zielstrich fehlte ihm dann nur eine halbe Radlänge auf den Sieger.
Derweil brannte in der Gesamtwertung nichts mehr an. Das Team behielt auf den kurzen, aber durchaus fordernden 95 Kilometern von Bétera nach Valencia jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. Remco und Giulio waren immer auf der Hut, sodass sich an den Platzierungen eins und drei im Endergebnis nichts mehr änderte. Mit Aleksandr Vlasov auf Rang sieben schaffte es dazu noch ein Dritter Profi aus dem Team in die Top 10.
"Es war eine supergute Woche, die mit Arne auf dem zweiten Platz gut begann", sagte Remco, der damit bereits seinen fünften Saison feierte. "Von Tag zu Tag wurden wir besser und erzielten weitere gute Etappenresultate. Jetzt beenden wir das Gesamtklassement auf dem ersten und dritten Platz. Es war eine fantastische Woche in Valencia."
Insgesamt haben wir mehr erreicht, als wir von den Fahrern verlangen konnten.
Und auch Klaas Lodewyck, Sportlicher Leiter des Teams während des Rennens, fand nur positive Worte. "Wir sind sehr zufrieden damit, wie die Jungs heute die Trikots verteidigt haben. Erster und Dritter – Gelb und Weiß. Nach dem gestrigen Tag war es unser Ziel, beide zu behalten. Vor allem nach dem Zeitfahren, das nicht für die Gesamtwertung zählte, gab es einen kleinen Rückschlag. Aber die Jungs haben die Moral sehr hoch gehalten.Dass Emil heute in der Ausreißergruppe war, war nicht wirklich geplant, aber es hat gut funktioniert. Insgesamt haben wir mehr erreicht, als wir von den Fahrern verlangen konnten."
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