Mit seinem Sieg im Hauptstadtsprint von Zagreb feierte der 21-Jährige seinen dritten Saisonsieg.
Nach 160 flachen Kilometern mit Ausgangspunkt in Samobor und zwei Zielrunden hatte sich Davide das Hinterrad von Favorit Paul Magnier gesucht. Der musste seinen Sprint in Ermangelung von Helfern im absoluten Finale extrem früh starten und mimte damit quasi den Anfahrer für Davide, der sich die Chance auf den Tagessieg aus exzellenter Position nicht entgehen ließ.
Erfolgreicher Abschluss des CRO Race
Im ersten Teil der Saison hatte der Italiener bereits zwei Teilstücke des Giro di Sardegna gewonnen. Beim CRO Race war es nach dem Etappensieg von Daniel Felipe Martínez am dritten Tag der Rundfahrt für Red Bull – BORA – hansgrohe der zweite Erfolg im Laufe des seit diesem Jahr zur ProSeries gehörenden Rennens, das Adrien Boichis zudem als Fünfter der Gesamtwertung beendete.
Davide hat sich das heute auf jeden Fall verdient.
Davide Donati: "Nachdem wir gestern im Sprint einiges falsch gemacht hatten, war das Team heute entschlossen, es besser zu machen. Ich habe mir den besten Fahrer ausgesucht, hinter dem ich mich positionieren konnte, und beschlossen, meinen finalen Sprint so spät wie möglich zu starten."
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter: "Das war heute schon ein Überraschungssieg. Davide war zwar die ganze Woche gut drauf, aber wir haben es lange nicht geschafft, ihn so in Position zu bringen, wie es notwendig gewesen wäre. Das lag auch daran, dass wir Danny van Poppel schon auf der 1. Etappe verloren haben und auf der 3. Etappe dann auch noch Mick van Dijke. Realistisch gesehen hätten wir auch gedacht, dass Magnier schneller ist. Aber Davide hat sich das heute auf jeden Fall verdient.Damit beenden wir die Rundfahrt mit zwei Siegen auf sechs Etappen und Rang fünf in der Gesamtwertung mit Adrien. Das ist in Summe ein Resultat, mit dem wir zufrieden sein können."