Aleksandr Vlasov hat die 17. Etappe des Giro d’Italia auf Platz vier beendet, nachdem Red Bull – BORA – hansgrohe auf dem Weg nach Andalo zwei Fahrer in der Ausreißergruppe platziert hatte.
Die 202 Kilometer lange Etappe von Cassano d’Adda nach Andalo war von einer offensiven Anfangsphase geprägt, in der sich die Gruppe des Tages in mehreren Wellen formierte. Mick van Dijke gehörte früh zu den Fahrern, die zur Spitze aufschlossen. Vlasov war später in der entscheidenden Spitzengruppe vertreten, als die Ausreißer das Renngeschehen zunehmend bestimmten.
Da das Peloton im Kampf um den Etappensieg keine Rolle mehr spielte, entwickelte sich an der Spitze ein immer taktischeres Rennen. Auf den letzten 50 Kilometern sorgten mehrere Attacken dafür, dass sich die Ausreißergruppe immer wieder teilte und neu formierte. Beide Fahrer von Red Bull – BORA – hansgrohe blieben dabei gut positioniert. Innerhalb der letzten 25 Kilometer gehörten Van Dijke und Vlasov beide zu einer zehnköpfigen Gruppe an der Spitze des Rennens.
Auf der finalen Anfahrt nach Andalo wurde die Spitzengruppe erneut reduziert. Van Dijke verlor vor der letzten Selektion den Anschluss, während Vlasov weiter im Kampf um das Etappenresultat blieb, als die Spitze des Rennens auf den Schlusskilometern wieder zusammenlief.
Entschieden wurde die Etappe durch eine späte Attacke von Michael Valgren, der sich unter der Flamme Rouge absetzte und seinen Vorsprung bis ins Ziel verteidigte. Vlasov sprintete aus der kleinen Verfolgergruppe auf Platz vier, während Van Dijke nach einem starken Tag in der Ausreißergruppe Rang 18 belegte.
Da die Gesamtwertung aus Sicht von Red Bull – BORA – hansgrohe weitgehend unverändert blieb, geht der Giro nun in seine entscheidenden letzten Etappen.