Im Verlauf der zweiten Wochen der Tour de France kommt Red Bull - BORA - hansgrohe mit Remco Evenepoel und Florian Lipowitz immer besser in Schwung. Das Zentralmassiv und die Vogesen überstehen die beiden Wingmen ohne große Zeitverluste. Auf der ersten Alpen-Etappe setzt Remco dann zum großen Wurf an: Die steile Bergankunft am Plateau de Solaison entscheidet er für sich und feiert den ersten Etappensieg dieser Tour.
10. Etappe: Aurillac - Le Lioran
Unmittelbar nach dem Ruhetag wartet im Zentralmassiv ein harter Tag mit 3800 Höhenmetern und sieben Bergwertungen. An der letzten bekommt Remco Evenepoel Probleme, behält den Rest der Gruppe, die gemeinsam Pogacar jagt, aber immer im Blick und kämpft sich auf der Abfahrt zurück. Die Schlusssteigung ins Ziel nach Le Lioran nutzt er dann, um an allen anderen vorbeizufliegen und sogar ein paar Sekunden gutzumachen. Florian Lipowitz wird Vierter. Beide machen Zeit gut auf Vingegaard und vor allem Del Toro. Dadurch springt Remco auf Rang drei der Gesamtwertung, Florian klettert auf die Sechs.
11. Etappe: Vichy - Nevers
Die 11. Etappe der Tour 2026 schreibt Geschichte. Mit einem Durchschnitt von 50,91 km/h wird sie als die Schnellste in die Geschichte der Rundfahrt - Zeitfahren ausgenommen - eingehen. Um den Etappensieg kämpfen im Finale die Sprinter.
12. Etappe: Circuit de Nevers Magny-Cours - Chalon-sur-Saône
Auf der Motorsportstrecke Magny-Cours startet die nächste Etappe für Sprinter. Einige Regenschauer und ein Massensturz im Finale sorgen für ein wenig Stress, doch letztlich geht Red Bull - BORA - hansgrohe mit gutem Gefühl in die anstehenden Berge.
13. Etappe: Dole - Belfort
Auf dem Weg in die Vogesen wartet die mit 206 Kilometer längste Etappe der Tour. Es ist eine für die Ausreißer. Maxim Van Gils ist dabei und kämpft über den Ballon d'Alsace um den Tagessieg. Am Ende wird er Vierter, schreibt damit sein unglaubliches Comeback fort.
14. Etappe: Mulhouse - Le Markstein
In den Vogesen wartet eine der schwierigsten Etappen der Tour, 4000 Höhenmeter, drei Berge der 1. Kategorie. Dazu säumen tausende Menschen die Anstiege und liefern unglaubliche Bilder entlang der Strecke. Sportlich verkaufen sich Remco Evenepoel und Florian Lipowitz als Fünfter und Siebenter einmal mehr gut, halten die Rückstände auf die Konkurrenz gering.Im Gesamtklassement verteidigen sie Platz drei und sechs.
15. Etappe: Champagnole - Plateau de Solaison
Die Alpen sind erreicht und Remco Evenepoel ist in Topform. Am elf Kilometer langen und durchschnittlich neun Prozent steilen Schlussanstieg zum Plateau de Solaison bietet er Pogacar die ganze Zeit Paroli und lässt sich nicht abschütteln. Im Zielsprint lässt er dem Slowenen keine Chance und feiert für Red Bull - BORA - hansgrohe den ersten Etappensieg bei dieser Tour. Dazu klettert er auf Rang zwei im GC. Als Tagesfünfter macht auch Florian Lipowitz einen Schritt nach vorn.
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