Laurence Pithie gewinnt Rund um Köln.
© Mario Stiehl
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Laurence Pithie gewinnt Rund um Köln

Laurence Pithie hat den deutschen Klassiker Rund um Köln gewonnen. Für den Neuseeländer war es der erste Sieg im Trikot von Red Bull – BORA – hansgrohe.
Von: RBH
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Der 23-Jährige siegte im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe.
46 Kilometer vor dem Ziel war Laurence der Attacke von Fred Wright gefolgt. Der Brite bekam kurz darauf noch Unterstützung durch einen Teamkollegen. Das Trio fuhr lange mit rund einer halben Minute Vorsprung auf das Feld durch das rheinische Bergland und die letzten Kilometer zurück nach Köln. Aufgrund zahlreicher Attacken, die eine geregelte Nachführarbeit im Peloton unmöglich machten, sollte das Polster reichen.
Laurence Pithie auf dem Podium von Rund um Köln.

Laurence Pithie auf dem Podium von Rund um Köln.

© Mario Stiehl

Beim Heimrennen für sein Team stellte Laurence das Siegeskonto von Red Bull - BORA - hansgrohe auf 15 Saisonerfolge. Zuletzt hatte 2023 in Danny van Poppel ein Fahrer aus der Teamstruktur das Rennen gewonnen. Insgesamt war es der siebente Erfolg in Köln.
Laurence Pithie: "Das ist natürlich ein sehr wichtiger Sieg für das Team. Wir hatten hier ein paar Karten, die wir spielen konnten. Mein Job war es, in den Gruppen mitzugehen. Es hat dann aber gereicht um Durchzukommen und den Sprint zu gewinnen. Weil ich hinten ja noch Jordi hatte, konnte ich mich bei der Arbeit ein wenig zurückhalten. Das hat sich dann ausgezahlt."
Quotation
Im Sprint hat es Laurence dann wirklich clever angestellt, er war sehr stark.
Cesare Benedetti
Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter: "Wir hatten eine der stärksten Mannschaften für ein Sprintfinale. Da aber ansonsten kaum Sprinter da waren, mussten wir als favorisiertes Team mit unserer Strategie vorsichtig sein. Wir haben das Rennen im Prinzip den ganzen Tag kontrolliert und waren mannschaftlich auf Jordi ausgerichtet. Laurence hatte aber die Freiheiten, auf der Runde mit den Anstiegen Bensberg und Sand Attacken mitzugehen. Dass er dann in einer Gruppe mit zwei Fahrern aus einer Mannschaft landete, war dann ein bisschen unglücklich. Aber weil das Peloton nie weit weg war, hatten die beiden anderen nicht die Chance zu pokern. Im Sprint hat es Laurence dann wirklich clever angestellt, er war sehr stark."

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Laurence Pithie

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