Auf der fünften und letzten Etappe des Giro di Sardegna von Nuoro nach Olbia (177,3 km) stellte Davide Donati erneut seine Endschnelligkeit unter Beweis. Nachdem er bereits die zweite Etappe gewonnen und den dritten Tagesabschnitt auf Rang zwei beendet hatte, feierte der italienische Sprinter seinen zweiten Sieg in dieser Woche – eindrucksvoll vorbereitet von seinen Teamkollegen.
Die Red Bull – BORA – hansgrohe Rookies hatten das Rennen über weite Strecken des Tages kontrolliert und alles für einen erwarteten Massensprint auf der Zielgeraden in Olbia zusammengehalten. In den Schlusskilometern sorgten zunächst Gijs Schoonvelde und später Sebastian Putz für einen perfekten Lead-out und brachten Donati in eine ideale Position. Der 20-Jährige eröffnete seinen Sprint erst auf den letzten Metern – optimal getimt – und setzte sich souverän vor Davide Persico und Tilen Finkšt durch.
Der Lead-out war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle.
Davide Donati: „Einen Sieg zu wiederholen, ist nie einfach. Aber wir waren hochmotiviert, es noch einmal zu versuchen. Dieses Mal habe ich meinen Sprint erst auf den letzten Metern lanciert, weil ich beim letzten Mal zu früh begonnen hatte. Ich konnte vorn bleiben und es fühlte sich sogar noch besser an als der erste Sieg. Der Lead-out war unglaublich – wir sind so ein junges Team und ich bin wirklich stolz auf alle. Ein großes Dankeschön an meine Teamkollegen.“
Mit seinem zweiten Etappenerfolg sicherte sich Donati außerdem die Punktewertung und unterstrich damit seine Konstanz und Schnelligkeit über die gesamte Woche hinweg. Neben den Sprint-Erfolgen überzeugten die Rookies auch in der Gesamtwertung: Der Deutsche Max Bock belegte Rang neun im Klassement und bestätigte damit sein großes Potenzial sowie die starke Teamleistung.
Zwei Etappensiege und ein Top-Ten-Ergebnis mit Max Bock in der Gesamtwertung sind eine solide Basis für die kommenden Rennen.
Gregor Gazvoda, Sportlicher Leiter: „In den Schlusskilometern haben wir das Rennen sehr gut ausgespielt und Davide hat einmal mehr bewiesen, dass er der Schnellste im Finale war. Insgesamt können wir mit dieser Rundfahrt sehr zufrieden sein: Zwei Etappensiege und ein Top-Ten-Ergebnis mit Max Bock in der Gesamtwertung sind eine solide Basis für die kommenden Rennen. Ich bin wirklich stolz auf dieses Team.“
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