Das Finale der Volta a Catalunya wurde zu einem packenden Sekundenkrimi. Primož Roglič startete mit einer Sekunde Rückstand auf Juan Ayuso in die Schlussetappe. Die Strategie von Red Bull - BORA - hansgrohe war klar: Angriff. Primož Roglič sicherte sich den ersten Bonussprint und übernahm damit die virtuelle Führung, doch Ayuso konterte und holte sich mit dem zweiten Bonussprint die Spitzenposition zurück.
21 Kilometer vor dem Ziel setzte Primož Roglič schließlich alles auf eine Karte. Bei der drittletzten Überquerung des Montjuïc, Barcelonas Hausberg, attackierte er entschlossen und setzte sich als Solist ab. Diesen Vorsprung verteidigte er souverän bis ins Ziel. Mit 14 Sekunden Vorsprung auf die Verfolger feierte Primož Roglič nicht nur den Etappensieg, sondern auch den Gesamterfolg. Der 35-jährige Kapitän von Red Bull - BORA - hansgrohe gewinnt das traditionsreiche Rennen zum zweiten Mal nach 2023.
Diese Volta war extrem knapp und wurde durch die Bonussekunden auf der letzten Etappe entschieden. Nach dem zweiten Sprint hatte ich keine andere Wahl – wenn ich gewinnen wollte, musste ich etwas unternehmen. Am Ende hatte ich die Beine, um es durchzuziehen. Das Team hat großartig gearbeitet, wir sind stark gefahren und hatten eine gute Zeit. Ich habe diese Woche wirklich genossen.
Nach einer kurzen Erholungspause beginnt für Primož Roglič die gezielte Vorbereitung auf den Giro d’Italia. Die erste Grand Tour der Saison startet am 9. Mai mit einem Auftakt in Albanien.