Remco Evenepoel gewinnt auch das Einzelzeitfahren der Tour de France.
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Remco Evenepoel gewinnt auch das Einzelzeitfahren der Tour de France

Während Remco den zweiten Sieg in Serie feiert, muss Florian Lipowitz die Tour nach einem Sturz aufgeben.
Von: RBH
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Remco Evenepoel hat Red Bull – BORA – hansgrohe den zweiten Etappensieg bei dieser Tour de France beschert. Zum Auftakt in die dritte Woche der Rundfahrt sicherte sich der Belgier den Erfolg im 26,1 Kilometer langen Einzelzeitfahren von Évian-les-Bains nach Thonon-les-Bains am französischen Ufer des Genfersees. Übermäßige Jubelstimmung wollte dennoch nicht aufkommen: Florian Lipowitz musste das Rennen aufgeben.
Quotation
Ich wünsche Lipo alles Gute und hoffe, dass es nicht so schlimm ist.
Remcos Wingman stürzte in einer Kurve gut sechs Kilometer vor dem Ziel und konnte das Rennen nicht fortsetzen. An der letzten Zwischenzeit hatte er noch auf Podiumskurs gelegen. Florian wurde für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Vorentscheidung fällt am Berg

Remco benötigte derweil für den 26,1 Kilometer langen Kurs mit 500 Höhenmetern 32:19 Minuten und fuhr damit einen Schnitt von 48,45 km/h. Kein anderer Profi knackte die 48er Marke. Tadej Pogacar als Zweiter war fast eine halbe Minute langsamer, Mattias Skjelmose als Dritter mehr als eine Minute.
Remco Evenepoel auf dem Weg zum Zeitfahrsieg bei der Tour

Remco Evenepoel auf dem Weg zum Zeitfahrsieg bei der Tour

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Die Weichen für seinen 76. Profisieg und den 26. in einem Einzelzeitfahren stellte Remco am belgischen Nationalfeiertag dabei bereits im ersten und entscheidenden Drittel des Tages, das unmittelbar von der Startrampe weg bergauf führte. Bis zum höchsten Punkt hatte er sich bereits 14 Sekunden Vorsprung auf seinen ärgsten Verfolger herausgefahren.
In Mattia Cattaneo lieferte ein zweiter Profi von Red Bull – BORA – hansgrohe eine starke Vorstellung ab. Der Italiener wurde Tagessechster. Remco festigte derweil Rang zwei in der Gesamtwertung, den er bereits mit seinem Sieg vor dem Ruhetag bei der Bergankunft am Plateau de Solaison untermauerte.
Remco Evenepoel: "Es war ein wirklich tolles Zeitfahren mit vielen Fans an der Strecke, Meine gesamte Familie ist hier, meine Eltern sind nur für heute angereist. Dazu ist belgischer Nationalfeiertag, das macht es noch besser. Dennoch ist das alles irgendwie bittersüß durch den Sturz von Lipo. Das müssen wir trotz des Sieges erstmal verdauen. Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass es nicht so schlimm ist."
Klaas Lodewyck, Sportlicher Leiter: "Wir sind glücklich über den Sieg von Remco, aber der Verlust von Lipo war natürlich ein Riesendämpfer für das ganze Team. Wir hoffen, dass es bei ihm nicht so schlimm ist. Mit Remco konnten wir vom Start bis ins Ziel alles umsetzen, was wir uns vorgenommen haben, hatten über alle Zwischenzeiten hinweg das Rennen unter Kontrolle. Vor allem im Anstieg. Danach ging es darum, eine gute Abfahrt hinzulegen und den Vorsprung sicher nach Hause zu bringen."

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