Zudem verteidigte Laurence Pithie das pinke Trikot, dass er mit seinem Sieg auf dem ersten Teilstück der Rundfahrt übernommen und nicht wieder abgegeben hatte.
Mit Laurence gewinnt der konstanteste wie vielseitigste Profi im Peloton die Rundfahrt. Nach dem Sieg im Bergaufsprint zum Auftakt gewann er auch im Flachen den Sprint des Feldes hinter einer vierköpfigen Ausreißergruppe. Am dritten Tag bewies der Neuseeländer Kopfsteinklassiker-Qualitäten, als er über Paris-Roubaix-Pflaster in Arenberg Zweiter wurde. Das lange Finale der vierten Etappe verbrachte er im Wind, weil die Konkurrenz bei der Jagd auf die Ausreißer kaum Unterstützung anbot.
Erster Gesamtsieg für Laurence Pithie
Am letzten Tag zeigte Laurence dann, dass er auch mit Rückschlägen umgehen kann. Weder ein Sturz früh im Rennen noch ein Defekt kurz vor dem Ziel konnten ihn um den wohlverdienten Lohn einer Woche in Nordfrankreich bringen, die dem 23-Jährigen seinen ersten Sieg bei einer Rundfahrt bescherte. Neben dem Pinken Trikot für den Gesamtsieger nahm Laurence zudem die Leibchen für den besten Jungprofi und den besten Punktesammler mit.
Für das Team versüßte Jordi die Woche dann noch mit einem weiteren Erfolg. In Dünkirchen feierte er im Massensprint nach 181 Kilometern seinen zweiten Saisonsieg mit absoluter Überlegenheit. Danny als sein Anfahrer schaffte es dazu noch auf Rang zwei.
Jordi Meeus: "Ich bin superglücklich, dass ich das hier heute geschafft habe. Danny hat mir den Sieg aber auch sehr stark vorbereitet. Es freut mich, dass er es selbst auch noch auf Rang zwei geschafft hat und wir dem Team damit einen perfekten Abschluss dieser Woche liefern konnten."
Wir hatten viel Stress und viel Pech, aber wir haben es geschafft, den Kopf oben zu behalten.
Laurence Pithie: "Es ist mein erster Gesamtsieg, darüber freue ich mich riesig. Es war eine harte Woche, aber die Jungs haben wirklich gute Arbeit geleistet. Schon ab der 1. Etappe wussten wir, dass es wegen der starken Teams eine schwer zu kontrollierende Woche werden würde. Und ja, wir hatten viel Stress und viel Pech, aber wir haben es geschafft, den Kopf oben zu behalten."
Cesare Benedetti, Sportlicher Leiter: "Es gab zum Anfang der Etappe einen großen Crash, in den auch Laurence verwickelt war. Zum Glück konnte er mit kleineren Verletzungen und nach einem Rad-Wechsel weitermachen. Dann war es natürlich unser Ziel, nicht nur die Gesamtwertung abzusichern, sondern mit Jordi auch die Etappe zu gewinnen.Als Laurence dann vier Kilometer vor dem Ziel einen Defekt hatte, war das schon ein kleiner Moment der Panik. Aber glücklicherweise hat Callum Thornley sehr schnell reagiert und Laurence sein Rad gegeben. Und im Sprint konnten Jordi und Danny dann trotzdem noch den Sieg nach Hause fahren. Es ist ein großartiges Ergebnis um diese Woche zu beenden."