Aus dem Höhentrainingslager am Teide auf Teneriffa hat Remco offenbar auch gute Sprinterbeine mitgebracht. Auf der ansteigenden Zielgerade in Sant Feliu de Guíxols, wo seit 2022 die 1. Etappe der Rundfahrt endet, war nur der Französische Meister Dorian Godon etwas schneller als Remco.
Keine zehn Zentimeter lagen auf der Ziellinie zwischen dem Ersten und dem Zweiten. Bergfeste Sprinter und Klassementfahrer duellieren sich regelmäßig an dieser Stelle, mal gewinnen die einen, mal die anderen. Für Remco ist es bereits das zweite Mal, dass er hier Zweiter wird. 2023, bei seiner bislang einzigen Teilnahme an der Katalonien-Rundfahrt, hatte sein heutiger Teamkollege Primož Roglič die Nase vorn.
Sechs Bonussekunden für das Gesamtklassement
"Mein erster Gedanke war, dass es hier wieder nicht für mich gereicht hat", sagte Remco deshalb zunächst. "Aber ich bin trotzdem zufrieden. Es ist ein guter Start in die Woche. Das Team hat mich perfekt abgeliefert, ich war super positioniert. Ich habe es mit einem langen Sprint versucht. Aber jeder, der hier gewonnen hat, hat es auf diese Weise gemacht. Am Ende hatte Godon einfach noch ein kleines bisschen mehr übrig."
Ich bin zufrieden. Es ist ein guter Start in die Woche.
Rang zwei bescherte Remco zudem sechs Bonussekunden, die für die Gesamtwertung durchaus noch eine Rolle spielen können. Die nächsten beiden Tage sind aber zunächst Ausreißer- oder Sprinteretappen. Ab der 4. Etappe warten dann die klassementrelevanten Tage.
Neben Remco sind in Katalonien Florian Lipowitz, Jai Hindley, Luke Tuckwell, Nico Denz, Mattia Cattaneo und Frederik Wandahl für Red Bull - BORA - hansgrohe am Start.